Kurabgabe auf dem Prüfstand!

Ab 1.Mai 2017 soll die neue Kurabgabensatzung der Kurverwaltung in Kraft treten. Den dafür nötigen Antrag legte der Kurdirektor Kay Gardeja während der letzten Betriebsausschusssitzung vor. „Die neue Satzung bringt positive als auch negative Änderungen mit sich“, stellt Jan Steinfurth, Hotelier und Pro-Binz Mitglied, fest.

Jan Steinfurth weiter: „Es ist richtig, dass in Prora endlich Kurtaxe erhoben wird, da derzeit für die Strandreinigung sowie für die Rettungsschwimmer in Prora die Kurtaxabgabe von den Binzer Gästen getragen werden.“ Die Kurabgabe soll zukünftig ganzjährig 2,60€ betragen, Kinder bis 18 Jahre, die mit ihren Eltern anreisen sind weiterhin befreit. Kinder und Jugendliche, die ohne Begleitung anreisen, sollen künftig auch den vollen Betrag zahlen, was Silke Schneider (Pro-Binz Mitglied) als unsoziale Regelung sieht. Ebenfalls sollen der An- und Abreisetag komplett von unseren Gästen gezahlt werden. „Das wäre ein doppeltes Abkassieren, “ stellt Jan Steinfurth fest.

Die Kurverwaltung hat einige wegweisende Investitionen vor, unter anderem werden drei neue Rettungstürme gebaut. Auch die Strandpromenade in Prora soll weiter verlängert werden. Daher sehen wir die neue Kurabgabensatzung als notwendig, stimmen  ihr aber in einigen Punkten nicht zu. Wir hoffen auf die Möglichkeit, im kommenden Hauptausschuss die von unseren Mitgliedern angesprochene Änderung durchzubringen. Wichtig ist, dass der Haushalt gesichert ist, allerdings sollte die Kurverwaltung auf unsere Bedenken eingehen, darin sind sich Silke Schneider und Jan Steinfurth einig. 

Ihre Wählergemeinschaft Pro-Binz 

6 Gedanken zu &8222;Kurabgabe auf dem Prüfstand!&8220;

  1. Vielerorts wird bereits eine Kurtaxe eingenommen. Sofern diese auch tatsächlich dafür genutzt wird, wofür sie gezahlt wird, finde ich eine solche Forderung vollkommen in Ordnung.

  2. Hallo
    Ich bin ein echter Rügenfan und mache seit ca 20 Jahren Urlaub auf Rügen.
    Ich bin schon in vielen Orten der Insel gewesen und möchte das in Zukunft auch weiterhin sein,
    aber wenn ich ich merke das ich in Binz mit der Kurtaxe über den Tisch gezogen werde,
    kann ich nur sagen ohne mich.
    In Fischland-Darß-Zingst gibt es genau so schöne Strände und dort werde ich nicht verarscht,
    die Insel Fehmarn ist auch recht schön und liegt rund 200 Kilometer näher an meinem Wohnort.
    Wenn sie mich und meine Familie als Gäste behalten wollen sollten sie nicht zu geldgierig sein,
    sondern mal ein wenig nachdenken.
    Ich habe unseren nächsten Urlaub schon gebucht und bezahlt,ob es noch einen weiteren Urlaub auf Rügen geben wird , hängt ganz von ihrer Geldgier ab.

  3. Hallo ,ich habe gerade die neue Kurabgabe ab dem 1.Mai 2017 gesehen. Der An-und Abreisetag bleibt wie er war ,alles andere wäre auch ungesetzlich. Meinen Frühjahrsurlaub werde ich auch in Binz wie üblich machen ,aber auch nur weil der seit langem gebucht und bezahlt ist. Den nächsten Urlaub werde ich dort buchen wo man mit den Preisen auf dem Teppich bleibt, gerade im Herbst ist es schon unverschämt den vollen Preis zu nehmen ,weil es praktisch keinen Gegenwert dafür gibt.

  4. Hallo, mich würde interessieren wie lange eine Freischaltung auf ihrer Seite dauert. In der „Bild“ geht es sicherlich schneller. Ich werde es einfach versuchen und dann vergleichen. MfG Ing.P.Meier

  5. Mai 2017 um 1:32 pm

    Ing.P.Meier, „CAMPING-MEIER-PRORA“. Was hier in Binz unter der vollen Verantwortung des Bürgermeisters abläuft ist ein Skandal. zZ. erfolgt keine Aktualisierung der Protokolle der Sitzungen aus 2017 ( Absicht ??? ) . Aber nun zum Kern.: Die per 01.05.2017 in Kraft gesetzte „Kur-Abgabe- Satzung“ bewegt sich im Grenzbereich der “ Sittenwidrigkeit“ . Wieso ??? Fakten: für ehemalige Kurzone II : erw. Person Vorsaison von : 2016 zu 2017 1,-€ auf 2,85€ = 185 % !!!, Hauptsaison : von 2,00€ auf 2,85€ = 42,5% , Jahreskurkarte : von 48,-€ ( ab 25 Übernachtungen ) auf : 85,50€ (ab 30 Übernachtungen ) also +5 Tagessätze = 78%, für Hunde: von 0,50€ auf 1,00€ = 100%, Jahreskurkarte für Hunde von 12,-€ auf 30,-€ = 150% !!! Das ist reif für die “ BILD“. Leider ist aus den öffentlich zugänglichen Protokollen vom Kurdirektor immer nur zu lesen : „…. wir wollen, wir werden, es wird sein, in Zukunft werden wir…“ usw. Man muss suchen, um zu lesen „… wir haben, es ist vorhanden, …“ Das Protokoll des Betriebsausschusses vom 27.09.2016 strotzt von betriebswirtschaftlichen Begriffen, aber die wichtigste betriebswirtschaftliche Aussage wird nicht beachtet, „…der Kalkulation folgt die Preisbildung, der Preisbildung folgt die Preispolitik …!!!“ hier war unser Kurdirektor möglicherweise gerade “ Kreideholen“ als das im BWL behandelt wurde. Die Kurtaxe ist lt. Satzung : §1 Abs.1 ..eine Gegenleistung für die Möglichkeit der Inanspruchnahme… Abs.2 … Kurtaxe dient zur teilweisen Deckung des Aufwandes… und nicht !!!! als Darlehensgeber irgendwelcher Zukunftsträume !!!! Ich wünsche uns allen starke Nerven und etwas mehr Mut zu: “ STOPP-bis hierhin-nicht weiter !!!“ Ing. P.Meier (in 26 Jahren 12 stabile Arbeitsplätze gesichert

  6. Sehr geehrte Damen und Herren,
    hiermit möchte ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde über die Verfahrensweise des verantwortlichen Kurdirektors, Herrn Gardeja, sowie dem Bürgermeister, Herrn Schneider als Dienstherrn des Kurdirektors , einlegen, wie es mir das Petitionsrecht nach Art. 17 GG einräumt. Der Beschwerde liegt folgender Sachverhalt zugrunde:

    Sachverhalt: Was hier in Binz unter der vollen Verantwortung des Bürgermeisters abläuft ist ein Skandal. : Die per 01.05.2017 in Kraft gesetzte „Kur-Abgabe- Satzung“ bewegt sich im Grenzbereich der “ Sittenwidrigkeit“ . Wieso ??? Fakten: für ehemalige Kurzone II : erw. Person Vorsaison von : 2016 zu 2017 1,-€ auf 2,85€ = 185 % !!!, Hauptsaison : von 2,00€ auf 2,85€ = 42,5% , Jahreskurkarte : von 48,-€ ( ab 24 Übernachtungen ) auf : 85,50€ (ab 30 Übernachtungen ) also +6 Tagessätze = 78%, für Hunde: von 0,50€ auf 1,00€ = 100%, Jahreskurkarte für Hunde von 12,-€ auf 30,-€ = 150% !!!

    Leider ist aus den öffentlich zugänglichen Protokollen vom Kurdirektor immer nur zu lesen : „…. wir wollen, wir werden, es wird sein, in Zukunft werden wir…“ usw. Man muss suchen, um zu lesen „… wir haben, es ist vorhanden, …“ Das Protokoll des Betriebsausschusses vom 27.09.2016 strotzt von betriebswirtschaftlichen Begriffen, aber die wichtigste betriebswirtschaftliche Aussage wird nicht beachtet, „…der Kalkulation folgt die Preisbildung, der Preisbildung folgt die Preispolitik …!!!“
    .
    Die Kurtaxe ist lt. Satzung : §1 Abs.1 ..eine Gegenleistung für die Möglichkeit der Inanspruchnahme… Abs.2 … Kurtaxe dient zur teilweisen Deckung des Aufwandes… und nicht !!!! als Darlehensgeber irgendwelcher Zukunftsträume !!!! Der Hauptauslöser für og.überhöten Preisänderungen ist die nicht begründbare Streichung der Preisabstufungen der durch Herrn Gardeja aufgehobenen Kurzone 2. Außer der Verlängerung der Promenade von Binz bis Prora Höhe Strandstrasse,ist keinerlei Verbesserung bzw. Erweiterung des Angebotes erfolgt. Die Seetangbeseitigung endet Höhe „IFA-Ferienpark“, in Prora stinkt der Strand zum Himmel.

    Ich bitte Sie als Rechtsaufsichtsbehörde das geschilderte Verhalten dienstaufsichtsrechtlich zu bewerten und gegebenenfalls rechtliche Schritte einzuleiten. Die beim Verfahren von mir festgestellten groben fachlichen Fehler lassen es erforderlich erscheinen, einen geeignetere/n Mitarbeiter/in mit der Aufgabe als Kurdirektor zu betrauen. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir in angemessener Zeit eine Stellungnahme zukommen lassen würden. Ich habe mir dafür den (21.06.2017) notiert.

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