Baustart am Seebrückenvorplatz

Mit einem symbolischen Spatenstich wurde heute der Startschuss für den Bau einer Strandtoilette mit einem Rettungsturm und einer Touristeninformation gegeben. „Wenn wir im Zeitplan bleiben, so können wir bereits zu Beginn der Saison 2017 die ersten Gäste begrüßen“, so der Binzer Bürgermeister Karsten Schneider. Der Umfang der Baumaßnahme ist enorm. Zunächst wurde der alte Rettungsturm in der vergangenen Woche abgerissen. Der frei gewordene Platz wird bereits ausgehoben, um eine Tiefengründung zur Stabilisierung der neunen Konstruktion zu errichten. „Die Kosten belaufen sich auf 1,3 Millionen Euro und werden zu 60 Prozent gefördert“, kommentierte Karsten Schneider und verwies auf die damit eingehenden Einschränkungen während der Bauphase. „Natürlich verursacht so eine Baustelle Lärm, aber am Ende wird es sich auszahlen.“ Darin waren sich alle einig.

Anschließend durfte der symbolische Spatenstich durch Steffen Schulze, dem Fachdienstleiter Bau und Planung vom Landreis Vorpommern Rügen, Hendrik Haß, dem leitenden Architekten, Kai Gardeja, unserem Kurdirektor im Ostseebad Binz, und dem Bürgermeister Karsten Schneider nicht fehlen.

Unter den gespannten Blicken vieler Schaulustiger wurde anschließend der Info-Pavillon in luftige Höhen versetzt und auf die freie Fläche neben dem Kurplatz gestellt, ziemlich genau dort, wo sich einst vor fast 100 Jahren der Champagner-Pavillion befand. „Wir werden den Pavillon quasi in den alten Ursprung zurückführen und daraus eine Bar errichten“, bemerkte der Binzer Kurdirektor Kai Gardeja.

Ihr Pro-Binz-Team

Bilder vom Festakt:

Bilder der Ansichten:

Video vom Pavillon:

Der grüne Schmachter

Was ist mit dem Schmachter See los? Uns haben bereits einige Anfragen zur grünen Färbung des Schmachter See erreicht. „Warum ist der See grün?“ – diese Frage beschäftigt immer mehr Einheimische und Gäste. Um eine Antwort hat sich daher ein Mitglied unserer Fraktion bei der vergangenen Gemeindevertretersitzung bemüht. Dabei ging es in erster Linie um die Verschlechterung der Wasserqualität.

Eine fundierte Antwort folgte zugleich durch den Chef der Verwaltung Karsten Schneider. „Wir sind bereits alarmiert und stehen im engen Kontakt zum Landkreis“, erläuterte das Gemeindeoberhaupt. bm_schneider-250Karsten Schneider erklärte, dass es durch die erhöhten Temperaturen der vergangenen Wochen zu einer explosionsartigen Vermehrung der Blaualge gekommen sei. Dieses Naturphänomen sei auch häufig in der Ostsee zu beobachten. Wir erwarten, dass die Verfärbungen des Sees bei sinkenden Temperaturen in den nächsten Wochen wieder zurückgehen werden, meinte Bürgermeister Karsten Schneider. Natürlich bleiben wir wachsam und werden die Entwicklung des Gewässers weiter beobachten.

Ihr Pro-Binz-Team